Wilaya Bechar, Verwaltungsprovinz im Südwesten Algeriens
Béchar-Provinz ist eine Verwaltungsregion im Südwesten Algeriens, die sich über trockene Ebenen und Wüstenlandschaften erstreckt. Das Gebiet ist weitgehend dünn besiedelt und wird von kargen, offenen Landschaften geprägt.
Die Provinz bildete sich in ihrer heutigen Form nach der algerischen Unabhängigkeit, doch wurde sie bald durch einen militärischen Konflikt mit Marokko im Jahr 1963 geprägt. Dieser Konflikt, bekannt als der Sandkrieg, führte zu Grenzverschiebungen, die die heutige Gestalt der Region bestimmten.
Die Provinz ist ein Ort, wo Amazigh-Sprache und Arabisch nebeneinander existieren, besonders in den Oasen wie Ouakda und Lahmar, die ihre eigenen sprachlichen Besonderheiten bewahrt haben.
Die Region ist über Straßenverbindungen und einen regionalen Flughafen an die wichtigsten Orte angebunden und ermöglicht die Bewegung innerhalb und über die Provinzgrenzen. Besucher sollten sich auf Hitze und begrenzte Infrastruktur außerhalb der Hauptstadt vorbereiten.
Die Saoura-Talsenke beherbergt mehrere Oasen, in denen Dattelpalmen und Getreide in dieser trockenen Umgebung angebaut werden, was eine bemerkenswerte Lebensweise inmitten der Wüste zeigt. Diese Oasen sind Orte intensiver Landwirtschaft, wo Wasser aus unterirdischen Quellen genutzt wird.
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