Ketschawa-Moschee, Osmanische Moschee in der Kasbah von Algier, Algerien
Die Ketchaoua-Moschee ist eine religiöse Stätte in der Kasbah von Algier mit zwei achteckigen Minaretten am Eingang. Der Innenraum ist mit weißem Marmor ausgekleidet, während der Portikus von Marmorsäulen mit schwarzen Adern gestützt wird.
Das Gebäude wurde 1612 während der Osmanischen Zeit errichtet und diente später als Kirchengebäude während der französischen Herrschaft. Nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 wurde es wieder als Moschee hergestellt.
Die Moschee zeigt Merkmale, die sowohl von nahöstlichen als auch von mediterranen Baustilen geprägt sind, sichtbar in den Bögen und Verzierungen des Innenraums. Man kann diese Mischung aus verschiedenen Kulturen in jedem Winkel des Bauwerks erkennen.
Das Gebäude liegt am Fuße der Kasbah und ist über eine breite Treppe mit 23 Stufen erreichbar, die zum Haupteingang führt. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und sich den geltenden Besuchsregeln bewusst sein.
Das Gebäude ist seit 1992 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und zeigt die architektonische Vergangenheit der Stadt an einem zentralen Ort. Es handelt sich um eines der wenigen Bauwerke, das die verschiedenen Epochen der Region physisch in sich trägt.
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