Neue Moschee, Osmanische Moschee in der Kasbah von Algier, Algerien.
Djamaa al-Djedid ist eine Moschee im Stil der Ottomanischen Architektur, die sich in der Kasbah von Algier befindet. Das Gebäude hat eine zentrale Kuppel, die von vier Säulen getragen wird und sich über dem Gebetsraum erhebt, sowie einen Minaret und Räume für verschiedene religiöse Funktionen.
Die Moschee wurde 1660 von einem ottomanischen Gouverneur gegründet und war somit ein wichtiges religiöses Zentrum in der Zeit der Herrschaft von Algier durch das Ottomanische Reich. Im 19. Jahrhundert erlebte das Gebäude Veränderungen durch französische Kolonialmächte, behielt aber seinen Charakter und seine Funktion.
Die Moschee zeigt eine Mischung aus Elementen, die von verschiedenen Kulturen stammen: ottomanische Form, nordafrikanische Handwerkstradition und europäische Details verbinden sich hier zu etwas Besonderem. Wer hineingeht, sieht italienischen Marmor, aufwendige Kacheln und einen schönen Gebetsnischenrahmen, der an andalusische Kunstrichtungen erinnert.
Besucher können die Moschee außerhalb der Gebetszeiten erreichen, wobei ein lokaler Führer hilfreicher Informationen bietet und das kulturelle Verständnis erleichtert. Die Eingänge befinden sich an mehreren Stellen rund um das Gebäude, daher ist es hilfreich, Zeit für die Erkundung einzuplanen.
Die Moschee zeigt auf Grund der Geländeveränderungen eine ungewöhnliche Beziehung zwischen Minarett und umgebenden Strukturen, die deutlich wird, wenn man das Gebäude von verschiedenen Seiten aus betrachtet. Diese architektonische Anpassung erzählt von den Landschaftsveränderungen, die die Kasbah über Jahrhunderte erlebt hat.
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