Rais Palace, Osmanischer Palast und Museum in der Kasbah von Algier, Algerien
Der Rais-Palast ist eine Gruppe von vier miteinander verbundenen Palästen und mehreren Häusern, die sich an der Küstenlinie der Kasba von Algier erstrecken und heute als Kunstzentrum genutzt wird. Die Struktur kombiniert mehrere Gebäudekomplexe auf einer großen Fläche mit inneren Höfen und Gärten.
Der Bau des Palastes begann 1576 unter der Herrschaft von Ramdan und Mustafa Pascha als Residenzen für Seekommandanten während der osmanischen Zeit in Algerien. Das Bauwerk überstand später die französische Kolonialzeit und wurde letztendlich in einen Ort für Kunstausstellungen umgewandelt.
Der Palast zeigt Elemente der osmanischen Architektur mit bemalten Fliesen, geschnitztem Holz und Marmorverzierungen an den Wänden und Böden. Diese Handwerkstechniken spiegeln den Geschmack wider, den die wohlhabenden Bewohner zur Zeit der Herrschaft zeigten.
Der Palast befindet sich an der Boulevard Amara Rachid und ist zu Fuß über die engen Gassen der Kasba erreichbar, wobei das Viertel zu bestimmten Tageszeiten belebter ist. Es ist gut, sich Zeit zu nehmen, um die verschiedenen Räume zu erkunden, da die Struktur mit miteinander verbundenen Höfen und Gängen komplex angelegt ist.
Das Gebäude enthält unterirdische Verbindungsgänge namens Sabbat, die speziell für sichere Bewegungen zwischen den Häusern konzipiert waren. Diese versteckten Wege haben die französische Kolonialzeit überstanden, als viele andere Strukturen des Viertels zerstört wurden.
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