Safir Mosque, Osmanische Moschee im Casbah-Viertel, Algier, Algerien
Die Safir-Moschee ist ein Gebetshaus im Herzen der Kasbah, das sich durch fein gearbeitete Fliesendekorationen und wölbende Bögen auszeichnet, die in den engen Gassen zu finden sind. Die Räume innen zeigen typische Merkmale der Architektur dieser Zeit, mit sorgfältig gestalteten Details, die den Raum strukturieren und lenken.
Das Gebaeude wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet und entstammt einer Zeit, als die Region unter grossem Einfluss unterschiedlicher Kulturen stand. Die Moschee wurde in jene Periode erbaut, die fuer die religioese Entwicklung der Stadt entscheidend war.
Die Moschee pflegt traditionelle islamische Praktiken und dient als zentrale religiöse Institution für die muslimische Gemeinschaft des Viertels.
Der Zugang erfolgt durch die labyrinthartigen Wege der historischen Altstadt, wobei das Gebaende tief in den schmalen Gassen eingebettet ist. Am besten erkundet man die Umgebung zu Fuss, wobei man Zeit einplanen sollte, um sich in den Strassen fortzubewegen.
Der Bau des religiösen Gebäudes dauerte genau neun Monate und wurde am 11. September 1534 laut erhaltener Moscheeaufzeichnungen fertiggestellt.
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