Kasbah von Algier, Historisches Medina-Viertel in Algier, Algerien.
Die Kasbah von Algier ist ein altes Medina-Viertel in Algier, Algerien, das sich über steile Hänge erstreckt und aus weißen Häusern mit flachen Dächern und schmalen, gewundenen Gassen besteht. Das gesamte Viertel liegt an einem Hang, der zum Mittelmeer hinabführt, mit terrassenförmig angelegten Gebäuden, die übereinander gestapelt sind.
Der Bau dieses Stadtviertels begann im frühen 16. Jahrhundert unter osmanischer Herrschaft, als Algier zu einer wichtigen Festung und einem Seehafen im Mittelmeerraum wurde. Spätere Generationen fügten weitere Häuser und Straßen hinzu, wobei sie die bestehende urbane Struktur beibehielten und erweiterten.
Der Name Kasbah bezeichnet eine befestigte Zitadelle, während die gesamte Altstadt diese Bezeichnung trägt und als traditionelles Wohnviertel dient. Lokale Handwerker arbeiten in winzigen Werkstätten, stellen Kupferwaren und Stickereien her, während Frauen oft Türen und Balkone mit bunten Tüchern schmücken.
Besucher sollten morgens kommen, wenn die Gassen weniger überfüllt sind und das Licht auf die weiße Architektur fällt. Bequeme Schuhe sind wichtig, da die Straßen steil sind und oft aus unebenen Pflastersteinen oder abgenutzten Stufen bestehen.
Viele Häuser verfügen über kleine Brunnen oder Becken in den Innenhöfen, die früher zur Kühlung der Luft und zum Sammeln von Regenwasser dienten. Diese Innenhöfe sind von außen oft unsichtbar, verbergen sich hinter schlichten Fassaden und bilden private Rückzugsorte für die Bewohner.
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