Bouira, Verwaltungsprovinz im Norden Algeriens
Bouira ist eine Provinz in Nordalgerien und erstreckt sich über unterschiedliche Landschaften mit Bergen, Tälern und Ackerflächen. Zwölf Bezirke und fünfundvierzig Gemeinden teilen diese Region in kleinere Verwaltungseinheiten auf.
Die Provinz wurde 1974 als eigenständige Verwaltungsregion gegründet und entstand aus einer Neugliederung der früheren Gebiete Médéa und Tizi-Ouzou. Diese Reorganisation war Teil einer landesweiten Verwaltungsreform, die die Struktur Algeriens nach der Unabhängigkeit neu ordnete.
Die Provinz umfasst fünfundvierzig Gemeinden, in denen die Einwohner landwirtschaftliche Traditionen pflegen, besonders im Olivenanbau.
Die Provinz wird durch nationale Straßen wie die RN5 und RN30 erschlossen, die die Bezirke miteinander und mit großen Städten verbinden. Besucher können verschiedene Ortschaften auf etablierten Routen erreichen, die grundlegende Orientierung in der Region ermöglichen.
Zwei Staudämme, Koudiat Acerdoune und Tilesdit, versorgen mehrere Regionen mit Wasser und prägen die Wasserwirtschaft des Gebiets. Diese Infrastrukturbauten spielen eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft und die Trinkwasserversorgung in der Provinz.
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