Tipaza, Mediterrane Küstenprovinz im Norden Algeriens.
Die Provinz Tipasa erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste in Nordwestalgerien mit sandigen Stränden und Dörfern, die in Ackerflächen verteilt sind. Das Küstengebiet zeigt überall Überreste aus der Antike, die von der langen menschlichen Besiedlung berichten.
Das Gebiet wurde in der Antike unter Phöniziern und Römern besiedelt und prägte die mediterrane Handelsregion nachhaltig. Die moderne Verwaltungsstruktur entstand 1984 durch die Aufteilung einer größeren Provinz.
Die Berber-Gemeinschaften in dieser Provinz sprechen Tamazight und bewahren traditionelle Handwerkstechniken, die man auf lokalen Märkten und in Dorfzentren sehen kann. Diese Traditionen prägen das tägliche Leben und sind in der Architektur sowie den Festen der Region spürbar.
Das Gebiet besteht aus 28 Gemeinden und wird von der Stadt Tipaza aus verwaltet, die westlich von Algiers liegt. Besucher finden hier Strände, Dörfer und archäologische Stätten, die ohne großen Aufwand erreichbar sind.
Ein alter Radiosender auf dem Gebiet strahlte lange Zeit französische Programme über Langwelle aus und erreichte Hörer weit über die Region hinaus. Diese Kommunikationsanlage war für den westlichen Mittelmeerraum technisch bemerkenswert.
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