Djelfa, Verwaltungsprovinz im zentralen Algerien.
Djelfa ist eine Provinz in der Zentralalgerien, die sich über weite, flache Gebiete erstreckt und verschiedene Landschaften vereint. Das Gebiet reicht von steppenähnlichen Ebenen im Norden bis zu sandigen Wüstenlandschaften im Süden, mit einer Gesamtfläche von etwa 66.000 Quadratkilometern.
Die Provinz entstand 1974 als Ergebnis einer administrativen Neuorganisation, bei der Teile mehrerer bestehender Verwaltungsgebiete zusammengefasst wurden. Diese Umgestaltung schuf die heutige Struktur und Grenzen, die bis heute Bestand haben.
Die Region ist Heimat nomadischer und sesshafter Gemeinschaften, die sich durch ihre Handwerkstradition und den Anbau an trockenem Klima auszeichnen. Besucher treffen auf Menschen, deren Alltag eng mit der Landwirtschaft und dem Hirtenleben verbunden ist, was bis heute die Identität der Gegend prägt.
Die Hauptstadt Djelfa ist das Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Provinz und ein natürlicher Ankerpunkt für Besucher. Wer sich in der Region bewegt, sollte beachten, dass die südlichen Teile von wüstenhafter Natur sind und eine entsprechende Vorbereitung erfordern.
Nördlich der Hauptstadt liegt die Formation Rocher de Sel, ein geologisches Gebilde, das durch Regenerosion von Salzsteinen und Mergeln entstanden ist. Diese ungewöhnliche Landform zeigt die Auswirkungen von Wasser und Zeit auf salzhaltige Gesteine in dieser trockenen Region.
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