Mosquée de Sidi Bou Merouane, Moschee aus dem 11. Jahrhundert in Annaba, Algerien.
Die Mosquée de Sidi Bou Merouane ist eine Moschee aus dem 11. Jahrhundert in Annaba mit sieben Längs- und Querschiffe, die sich durch die Gebetshalle erstrecken. Das Innere wird von einem Netz aus sich kreuzenden Bögen geprägt, die eine komplexe räumliche Struktur schaffen.
Die Moschee wurde 1033 unter Al-Mu'izz ibn Badis, dem vierten Herrscher der Zirid-Dynastie, erbaut. Sie entstand während einer Zeit, als die Ziriden große religiöse und architektonische Zentren in Nordafrika gründeten.
Die Moschee zeigt eine Mischung aus Baustilen, die von verschiedenen nordafrikanischen Dynastien beeinflusst wurde. Besucher können in der Gebetshalle die unterschiedlichen architektonischen Details sehen, die aus verschiedenen Zeiträumen stammen.
Das Gebäude hat einen dreistöckigen quadratischen Minarett mit einem separaten Gebetsraum, den Besucher durch gekennzeichnete Eingänge erreichen können. Die Struktur der Moschee ermöglicht es, die verschiedenen Bereiche leicht zu erkunden und zu verstehen.
Das Innere der Moschee zeigt Kapitelle aus der Zirid-Periode, die mit Verzierungen versehen sind, die denen in den Moscheen von Sousse und Monastir ähneln. Diese Ähnlichkeiten zeigen, wie Baustile und dekorative Techniken zwischen verschiedenen Zentren der Region verbreitet wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.