Narbonne flour mill, Getreidemühle in Hussein Dey, Algerien.
Die Narbonne-Mühle in Hussein Dey ist eine Getreidemühle aus dem 19. Jahrhundert mit maurischer Architektur. Das Gebäude verfügt über mehrere Verarbeitungseinheiten, die große Mengen Weizen verarbeiten konnte.
Die Mühle wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und während der französischen Kolonialzeit betrieben. Nach der Unabhängigkeit Algeriens wurde sie später in ein staatliches Unternehmen integriert.
Die Mühle zeigt maurische Bauelemente, die nordafrikanische Konstruktionstechniken des 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Diese architektonischen Merkmale sind noch heute an der Fassade und den inneren Strukturen sichtbar.
Das Gebäude befindet sich in einem Stadtgebiet mit Straßenzugang und ist von der Straße aus erkennbar. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Tageslichtstunden, wenn die Architektur und Details gut sichtbar sind.
Das Gebäude wurde nach einem bedeutsamen Schadenereignis in der Mitte des 20. Jahrhunderts wiedhergestellt und zeigt daher auch modernere Bauweisen neben den ursprünglichen Elementen. Diese Mischung aus verschiedenen Bauepochen ist in der Struktur noch heute erkennbar.
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