Kadriorg, Präsidentialviertel in Kesklinn, Estland.
Kadriorg ist ein Stadtteil in Tallinn mit prächtigen Holzhäusern, gepflegten Gärten und von Bäumen gesäumten Straßen, die sich vom Zentrum bis zur Küste erstrecken. Das Gebiet verbindet historische Architektur mit grünen Flächen und bildet einen eigenständigen Charakter innerhalb der Stadt.
Der russische Zar Peter I. ließ das Gebiet ab 1718 entwickeln und beauftragte den Bau eines Barockpalastes als Sommerresidenz für seine Gemahlin Katharina I. Dieses Schloss prägte das Gebiet und führte zur Entwicklung des gehobenen Wohnviertels, das bis heute an diese Zeit erinnert.
Das Viertel beherbergt mehrere Museen, darunter das Kadriorg-Kunstmuseum mit ausländischer Kunstsammlung und das Kumu-Museum für estnische Kunst.
Die Gegend ist gut über Straßenbahnlinien erreichbar, die regelmäßig vom Zentrum aus fahren und den ganzen Tag über verkehren. Beim Erkunden zu Fuß entdecken Besucher das Gebiet am besten langsam und genießen die ruhigen Straßen sowie die grünen Bereiche.
Die Gegend beherbergt gleich zwei bedeutende Paläste nebeneinander: den barocken Palast aus dem 18. Jahrhundert und den modernen Präsidentenpalast. Diese beiden Gebäude aus unterschiedlichen Epochen dokumentieren die wechselvolle Geschichte des Ortes als Sitz von Macht und Herrschaft.
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