Ilumetsa, Kraterfeld in der Landgemeinde Võru, Estland.
Die Ilumetsa-Krater bestehen aus zwei kreisförmigen Vertiefungen von ungefähr 75-80 Metern und 50 Metern Durchmesser, umgeben von erhöhten Rändern, die mehrere Meter Höhe erreichen, mit organischen Sedimenten, die an ihrem Grund erhalten sind.
Die Radiokarbondatierungsanalyse von Kohlenstoffablagerungen zeigt, dass beide Meteoriteneinschlagstrukturen gleichzeitig während der frühen Holozänperiode entstanden, ungefähr zwischen 6.660 und 7.170 Jahren vor der Gegenwart, was ein seltenes Doppeleinschlagsereignis in Nordeuropa darstellt.
Diese geschützten geologischen Formationen dienen als wichtige Bildungsstätten für die Planetenforschung und ziehen Besucher an, die an der Verstehung extraterrestrischer Einschlagsprozesse interessiert sind, trotz des Fehlens bestätigter Meteoritenfragmente am Standort.
Besucher können den Standort über örtliche Straßen mit informativen Schildern erreichen, die geologischen Kontext bieten, während der Schutzstatus die Erhaltung der Kraterstrukturen für fortlaufende wissenschaftliche Untersuchungen und Bildungszwecke gewährleistet.
Die gleichzeitige Entstehung von zwei getrennten Kratern in 725 Metern Entfernung deutet darauf hin, dass sie von einem fragmentierten Meteoriten oder binären Einschlagsereignis stammten, was dies zu einem der faszinierendsten wahrscheinlichen Einschlagsstätten Estlands macht.
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