Keila-Wasserfall, Geschützter Wasserfall in der Landgemeinde Lääne-Harju, Estland.
Der Keila-Wasserfall stürzt 6 Meter ab und erstreckt sich über 60 Meter Breite im Keila-Fluss, wobei das Wasser das ganze Jahr über fließt. Die Umgebung umfasst ein Herrenhaus, zwei Hängebrücken und ein historisches Wasserkraftwerk, das an den Ufern eingebettet ist.
Ein Wasserkraftwerk wurde im 19. Jahrhundert während der industriellen Entwicklung Nordestlands gebaut und funktioniert noch immer. Diese Anlage gehört zu den frühen Beispielen der Stromnutzung in der Region.
Die Gegend wird durch ein neo-gotisches Herrenhaus geprägt, das zusammen mit zwei Hängebrücken die Landschaft formt. Diese Bauwerke zeigen, wie die estnische Architektur in die natürliche Umgebung integriert wurde.
Der Zugang erfolgt über einen Weg entlang des Flussbettes mit ausgewiesenen Beobachtungsplattformen für unterschiedliche Blickwinkel. Besucher sollten mit feuchten und rutschigen Bedingungen rechnen, besonders nach Regen oder bei hohem Wasserstand.
Das Wasser bildet über Kalksteinformationen ein eigenständiges Muster und ist einer der drei mächtigsten Wasserfälle Estlands. Die Kraft des Wassers hat den Stein über lange Zeit geformt und schuf eine besondere Landschaft.
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