Kõltsu manor, Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert in Laulasmaa, Estland
Kõltsu manor ist ein hölzernes Herrenhaus auf Sanddünen mit Schweizer Stilmerkmalen und aufwendiger Innenausstattung. Das Gebäude kombiniert Schweizer architektonische Formensprache mit klassischen Elementen eines estnischen Landgutes und prägt so das Erscheinungsbild des Anwesens.
Der Bau erfolgte zu Beginn des 19. Jahrhunderts, eine umfassende Erneuerung fand mehrere Jahrzehnte später durch eine Adelsfamilie statt. Die Umgestaltung prägte das heutige Erscheinungsbild des Anwesens nachhaltig.
Die Bronzeskulpturen im Garten stammen von bekannten Künstlern und zeigen die Verbindung zwischen Kunsthandwerk und Landschaftsgestaltung. Farbige Bleiglasfenster und Schmiedeeisenarbeiten im Inneren zeugen von handwerklichen Traditionen, die bei der Restaurierung bewahrt wurden.
Das Gelände ist am einfachsten zu Fuß zu erkunden, von hier aus sind Wege durch die Sanddunen zugänglich. Besucher sollten auf unebenes Terrain vorbereitet sein, da das Anwesen auf einem hügeligen Gelände liegt.
Die Lage auf Sanddünen war damals ungewöhnlich für ein Herrenhaus und verleiht dem Anwesen eine besondere geografische Charakteristik. Diese Platzierung ermöglichte freie Aussichten und machte es zu einem Ort, der sich deutlich von typischen flachen Gutshöfen unterschied.
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