Kreis Ida-Viru, Verwaltungsregion im Nordosten Estlands.
Ida-Viru County ist eine administrative Region im Nordosten Estlands, die sich an der Baltischen Küste und der russischen Grenze erstreckt. Das Gebiet beherbergt Industriestädte, geschützte Naturgebiete und umfangreiche Bergbauaktivitäten.
Die Region entstand aus dem sowjetischen Kohtla-Järve-Bezirk und wurde 1991 nach der Unabhängigkeit Estlands zur Grafschaft neu organisiert. Sie behielt ihre industrielle Bedeutung und Struktur während dieser bedeutenden politischen Veränderung.
Die Region ist geprägt durch estnische und russische Gemeinschaften, die beide mit ihren eigenen Sprachen, Festen und Bräuchen das tägliche Leben in den acht Gemeinden prägen. Besucher bemerken diese kulturelle Mischung in den Straßen, wo verschiedene Schriftsysteme zu sehen sind und Menschen unterschiedliche Traditionen pflegen.
Die Hauptstadt Jõhvi dient als zentraler Verkehrsknotenpunkt mit Bahnverbindungen nach Tallinn, während Narva die größte Stadt der Region ist. Besucher können die verschiedenen Stadtgebiete und Naturräume relativ leicht mit Verkehrsmitteln erreichen.
Das Gebiet beherbergt Europas größte Ölschiefer-Vorkommen, die den Großteil des estnischen Stroms durch Wärmekraftwerke liefern. Diese Energiequelle hat die wirtschaftliche Entwicklung und Landschaft der Region seit Jahrzehnten geprägt.
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