Kuremäe, Russisch-orthodoxes Kloster in Kuremäe, Estland.
Das Pühtitsa-Frauenkloster ist ein russisch-orthodoxes Kloster in Kuremäe, das sich über ein großes Gelände mit sechs Kirchen erstreckt. Die beeindruckende Hauptkathedrale mit ihrer goldenen Kuppel wurde 1910 fertiggestellt und zeigt den reichen Architekturstil der russischen Wiederbelebung mit aufwendiger Dekoration.
Das Kloster wurde 1891 gegründet, nachdem lokale Bewohner eine alte Ikone der Entschlafung der Mutter Gottes unter einer Eiche entdeckt hatten. Dieser Ort entwickelte sich schnell zu einer wichtigen Pilgerstätte und wurde zum Zentrum des orthodoxen Lebens in Estland.
Das Kloster ist ein Ort aktiven Glaubenslebens, wo Nonnen täglich Gottesdienste nach orthodoxem Ritus abhalten und Besucher an religiösen Feierlichkeiten teilnehmen können. Die Gläubigen kommen hierher, um ihre spirituelle Verbindung zu vertiefen und die lebendige Tradition der Ostkirche zu erleben.
Das Kloster empfängt Besucher, die das Gelände erkunden möchten, wobei Nonnen Führungen anbieten und Informationen zu den verschiedenen Gebäuden geben. Eine natürliche Quelle auf dem Gelände ist für Besucher zugänglich, die dort Wasser sammeln möchten.
Das Kloster war das einzige funktionierende orthodoxe Frauenkloster in Estland und blieb während der sowjetischen Zeit aktiv, als viele religiöse Institutionen geschlossen wurden. Diese außergewöhnliche Kontinuität macht es zu einem seltenen Beispiel für religiöses Überleben unter politischem Druck.
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