Mäetaguse Manor, Renaissance-Gutshofkomplex in der Grafschaft Wierland, Estland
Das Gut Mäetaguse ist ein Herrenhofkomplex mit 14 Gebäuden, das sich über ein großes Gelände erstreckt. Zum Ensemble gehören ein Haupthaus aus dem Jahr 1796 und verschiedene Nebengebäude wie Stallungen, Speicher und Arbeitshäuser, die die Struktur eines historischen Gutsbetriets zeigen.
Das Gut wurde 1542 erstmals erwähnt und war danach etwa 200 Jahre lang im Besitz verschiedener deutscher Adelsfamilien wie der Tiesenhausens, Wrangels und Rosens. Diese Familien hielten das Anwesen über lange Zeit und prägte es mit ihrer Wirtschaftsweise.
Der Ort war über Jahrhunderte Sitz verschiedener deutschbaltischer Adelsfamilien, die hier ihr Leben organisierten und den Charakter der Gegend prägten. Heute lässt sich diese Geschichte in den Gebäuden und ihrer Nutzung noch erkennen.
Das Gelände liegt in der Gemeinde Alutaguse und ist mit dem Auto erreichbar, mit Parkplätzen vor Ort. Besucher können geführte Touren buchen, in den restaurierten Gebäuden übernachten oder das Gasthaus nutzen.
Einige der ursprünglichen Funktion der Gebäude ist noch spürbar: die ehemalige Vodka-Brennerei steht heute als Treffpunkt zur Verfügung, während die alten Stallungen als Hotelzimmer genutzt werden. Diese Umgestaltung zeigt, wie historische Räume new Leben bekommen, ohne ihre Grenzen zu verlieren.
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