Birgittenkloster Pirita bei Reval, Estland, Gotische Klosterruinen im Stadtteil Pirita, Estland
Pirita Kloster ist eine Ruine eines mittelalterlichen Klosters mit massivem spätgotischem Giebeldach und erhaltenen Außenmauern. Die Überreste zeigen Steinmetzarbeiten und unterirdische Kammern, die einen Eindruck von der früheren Struktur des Gebäudes vermitteln.
Das Kloster wurde 1401 von Tallinner Kaufleuten gegründet und diente als religiöses Zentrum der Region. Im Jahr 1577 wurde es während des Livländischen Krieges durch russische Truppen zerstört und verfiel danach in Ruinen.
Das Kloster folgte der Brigitta-Tradition mit Mönchen und Nonnen in getrennten Bereichen und prägte das religiöse Leben der Region. Besucher können heute noch die Raumaufteilung und die Spuren dieser geistlichen Gemeinschaft in den Mauern erkennen.
Das Gelände liegt in der Nähe des Pirita-Hafens und kombiniert die mittelalterlichen Ruinen mit einem modernen Klostergebäude von 2001. Besucher können frei durch die Überreste gehen und die Struktur sowie die umgebende Landschaft erkunden.
Das ursprüngliche Klostergebäude war über 1360 Quadratmeter groß und war damit das größte Gotteshaus des mittelalterlichen Estland. Diese Größe zeigt, wie wichtig das Kloster für die religiöse und kulturelle Landschaft der Region war.
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