Maarjamäe, Wohnunterbezirk in Pirita, Estland.
Maarjamäe ist ein Wohnviertel zwischen dem Lasnamäe-Hochland und der Tallinner Bucht, das sich über ein großflächiges Gebiet erstreckt. Das Viertel beherbergt ein bedeutendes Denkmalensemble mit einem Obelisken und Museumsgebäuden, die beide Architektur und Gedenkstätten kombinieren.
Das Gebiet trug ursprünglich mehrere Namen und wurde 1873 nach Maria, einer Verwandten des Grafen Orlov-Davydov, in Maarjamäe umbenannt. Ein ehemaliges Fabrikgebäude wurde 1874 in ein Schloss umgewandelt, das später wichtige kulturelle Institutionen beherbergte.
Das Maarjamäe-Denkmal ist ein markantes Ensemble mit einem zentralen Obelisken und geschwungenen Grashängen, das Besucher heute als stiller Ort der Erinnerung erleben. Der Komplex wird von Menschen genutzt, um inne zu halten und die Geschichte verschiedener Epochen zu reflektieren.
Der Stadtteil ist gut an die Innenstadt Tallins durch mehrere Buslinien angebunden und bietet Besuchern gute Verbindungen. Radwege und Fußwanderwege durchziehen die Gegend und ermöglichen entspannte Fortbewegung auf eigene Faust.
Das Schloss war ursprünglich vom Designer Robert Gödicke entworfen worden und beherbergt heute zwei unterschiedliche Museen unter einem Dach. Besucher finden dort sowohl die estnische Geschichtssammlung als auch eine Filmmuseum-Ausstellung, was eine ungewöhnliche Kombination darstellt.
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