Lembit, U-Boot Museum in Tallinn, Estland
Das estnische Unterseeboot Lembit ist ein Museumsschiff im Seeflughafen Tallinn in Estland. Es misst rund 60 Meter (200 Fuß) und verfügt über vier Torpedorohre, eine Flugabwehrkanone und Raum für zwanzig Seeminen.
Die Vickers-Armstrongs-Werft in Großbritannien baute das Boot 1936 für die estnische Marine. Nach der sowjetischen Besetzung 1940 wurde es in die baltische Rotbannerflotte eingegliedert und blieb bis 2011 zu Wasser.
Der Name geht auf Lembitu zurück, einen estnischen Anführer aus dem 13. Jahrhundert, der gegen die Kreuzritter kämpfte. Heute steht das Boot als Symbol für die kurze Unabhängigkeit Estlands in der Zwischenkriegszeit und zieht Besucher an, die sich für maritime Verteidigung interessieren.
Besucher können durch die inneren Abteilungen gehen, darunter Kommandoraum, Torpedostation und Mannschaftsquartiere. Die Gänge sind eng und niedrig, also ist bequemes Schuhwerk ratsam.
Es ist das einzige erhaltene Vorkriegs-Militärschiff im Ostseeraum und verbrachte 75 durchgehende Jahre im Wasser. Nach dem Trockendock 2011 wurde es in eine Halle des Museums gebracht und bleibt vollständig zugänglich für Rundgänge.
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