EML Sulev, Marinemuseumsschiff in Tallinn, Estland.
Der EML Sulev ist ein Minenräumer der Lindau-Klasse mit 47 Metern Länge, der im Hafen Lennusadam als Teil des Marinemuseums von Tallinn zu sehen ist. An Bord können Besucher fortgeschrittene Minenaufklärungsgeräte und Marinentechnologie aus der Nachkriegszeit erkunden.
Das Schiff entstand 1957 in einer Werft in Bremen als erstes deutsches Kriegsschiff nach dem Zweiten Weltkrieg. Es diente später der estnischen Marine, bevor es 2009 in ein Museumsschiff umgewandelt wurde.
Das Schiff trägt ein Kreuzschwertsymbol in seinem Wappen, das auf die estnische Mythologie verweist, und zeigt das Motto 'Certum Est' sowie das Emblem der Stadt Kuressaare. Diese Symbole erzählen von der Verbindung zwischen dem Schiff und der estnischen Identität.
Der Zugang zum Schiff erfolgt über Steigegruppen, und das Innere ist eng, daher sollten Besucher bequeme Schuhe und Beweglichkeit mitbringen. Die beste Zeit zum Erkunden ist bei Tageslicht, wenn die Räume gut beleuchtet sind.
Das Schiff war zunächst unter deutscher Flagge als Minenräumer tätig und wurde später von der estnischen Marine umgebaut und als Minenjäger eingesetzt. Diese Doppelrolle macht sein technisches Design und die Markierungen an Bord besonders interessant für Geschichte interessierte Besucher.
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