Linnahall, Konzerthalle in Kalamaja, Tallinn, Estland.
Linnahall ist ein Mehrzweckkomplex aus Beton am Meer in Kalamaja, Tallinn, Estland. Die rechteckige Struktur besteht aus mehreren Ebenen mit breiten Stufen, die zu Aussichtsflächen führen, von denen aus man über die Küste blickt.
Der Bau wurde 1980 als V. I. Lenin Palast für Kultur und Sport fertiggestellt, um Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele in Moskau zu beherbergen. Nach der sowjetischen Ära erhielt die Anlage ihren heutigen estnischen Namen und schloss 2010 ihre Türen.
Der Name verbindet das estnische Wort für Stadtburg mit einem offenen Saal, der sich auf die weitläufige Architektur bezieht. Das Gebäude steht heute leer und wird von Skatern, Spaziergängern und Menschen besucht, die von seinen Plattformen aus aufs Meer schauen.
Die Anlage ist rund um die Uhr zugänglich und bietet freien Zugang zu ihren Außenflächen und Treppen. Das Gelände liegt direkt am Wasser und kann gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad vom Stadtzentrum aus erreicht werden.
Auf dem Dach befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz mit 8 Metern Länge, der als einziger öffentlicher Heliport Estlands Flüge nach Helsinki abfertigte. Das Gebäude diente 2019 als Drehort für den Film Tenet und stellte dort ein Opernhaus in Kiew dar.
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