Kloster Kärkna, Zisterzienserkloster in Lammiku, Estland.
Die Kärkna-Abtei war ein rechteckiges Steinbauwerk, das an der Stelle des Zusammenflusses von Amme und Emajõgi flussabwärts von Tartu errichtet wurde. Heute sind vor allem die Grundmauern und Granitmauerabschnitte sichtbar, die die ursprüngliche Struktur des befestigten Komplexes andeuten.
Bischoef Hermann von Buxhoeveden von Dorpat grundete das Kloster vor 1233 und holte Monche aus der Abtei Pforta, um die Anlage zu besiedeln. Diese Mönche brachten mit sich Bautraditionen und Organisationsstrukturen mit sich, die das religiöse Leben an diesem Ort prägten.
Das Kloster zeigt frühmittelalterliche christliche Baukunst in Estland mit einer Kirche, die als Raum für Gemeinschaft und Gebet diente.
Der Ort ist zu Fuss erreichbar, aber das Terrain ist oft uneben, daher sollten Besucher geeignetes Schuhwerk tragen. Die besten Sichtlinien zu den Ruinen bieten sich in den trockeneren Monaten, wenn das Gras nicht zu hoch wachst.
Unter der Kirche befand sich eine grosse Krypta mit zehn Buchten, die sowohl als Grabstaette als auch als Zuflucht in Kriegszeiten diente. Dieser unterirdische Raum zeigt, wie die Mönche Sicherheit und Langzeitlagerung ihrer verstorbenen Brüder miteinander verbanden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.