Annelinn, Wohnviertel am Emajõgi-Fluss in Tartu, Estland
Annelinn ist ein großes Wohnviertel mit mehrstöckigen Wohnblöcken aus den 1970er Jahren am linken Ufer der Emajõgi. Die Gebäude sind in geschwungenen Linien angeordnet und bilden eine harmonische Struktur mit Parks und Grünflächen dazwischen.
Das Viertel entstand zwischen 1969 und 1973 nach Plänen estnischer Architekten. Seine Entwicklung fiel in die sowjetische Ära und prägte damit den Baustil und die Raumgestaltung dieser Zeit.
Das Viertel ist ein lebendiger Wohnort mit vielen Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen, die den Alltag der Bewohner prägen. Die Menschen nutzen die Grünanlagen und den Fluss regelmäßig für Spaziergänge und Freizeit.
Das Viertel ist leicht zu Fuß zu erkunden, da Fußwege und Grünflächen die Wohnblöcke verbinden. Der Freundschaftsbridge über die Emajõgi bietet direkten Zugang zu anderen Stadtteilen und dem Zentrum.
Das Viertel wurde in einem Amphitheater-ähnlichen Muster gestaltet, wobei die Wohnblöcke in aufsteigenden Ebenen um eine Flusswiese herum angeordnet sind. Diese ungewöhnliche Anordnung schafft verschiedene Höhenniveaus und bietet unerwartete Aussichten innerhalb des Viertels.
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