Katharinengang, Straße in der estnischen Hauptstadt Tallinn
Die Katharinenpassage ist eine schmale Kopfsteinpflasterstraße in der Altstadt von Tallinn, die von Gebäuden aus dem 15. bis 17. Jahrhundert gesäumt wird. Steinbögen überspannen die Gasse an verschiedenen Stellen, und an einer Wand sind alte Grabplatten angebracht, die an das nahegelegene Katharinenkloster erinnern.
Die Gasse wurde einst Mönchsgasse genannt, weil sie ein Dominikanerkloster mit den umliegenden Straßen verband, das vor über 700 Jahren errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte blieb sie ein Ort für Handwerker und wurde 1995 restauriert, um ihr mittelalterliches Erscheinungsbild zu bewahren.
Der Name der Gasse geht auf ein altes Kloster zurück, und viele der Werkstätten hier führen Handwerkstraditionen fort, die seit Jahrhunderten bestehen. Besucher können Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen, die Keramik, Glas oder Schmuck herstellen, was einen Einblick in das Leben und die Fertigkeiten der Stadt gibt.
Die Gasse ist ganzjährig geöffnet und liegt nur wenige Gehminuten von den Hauptsehenswürdigkeiten der Altstadt entfernt. Am besten erkundet man sie zu Fuß, da sie schmal ist und unebenes Kopfsteinpflaster hat, das im Winter rutschig sein kann.
Die Gasse beherbergt mehrere Künstlerwerkstätten, in denen Besucher den Handwerkern direkt bei der Arbeit zusehen können, während sie Glas blasen oder Leder formen. An warmen Tagen öffnen viele Werkstätten ihre Türen, sodass man einen Blick hineinwerfen kann, ohne die kleinen Läden betreten zu müssen.
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