Дом Петра I, Historische Residenz in Narva, Estland.
Das Haus Peter I war ein Steingebäude mit trapezförmigem Grundriss, zwei Geschossen, einem Dachgeschoss und einem Keller mit zehn Lagerräumen. Die Fassade war durch einen Portikus mit vier toskanischen Säulen gekennzeichnet, der von einer hölzernen Kriegsgottfigur gekrönt wurde.
Das Haus wurde nach der russischen Eroberung Narvas von den Schweden im Jahr 1704 während des Großen Nordischen Krieges erbaut. Peter der Große nutzte es als Residenz während seiner Zeit in der Stadt und hinterließ damit ein Zeichen russischen Einflusses in dieser eroberten Region.
Das Gebäude vermittelt einen Eindruck von den frühen diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den baltischen Regionen im frühen 18. Jahrhundert. Besucher können heute sehen, wie beide Kulturen in dieser Grenzregion koexistierten und sich gegenseitig beeinflussten.
Der ursprüngliche Standort befand sich in der Rüütli-Straße 21, das Gebäude wurde jedoch 1944 während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt. Heute können Besucher sich anhand von erhaltenen Dokumenten und Museumssammlungen ein Bild von diesem wichtigen Ort machen.
Das Gebäude war berühmt für seine architektonische Mischung aus italienischen Elementen wie toskanischen Säulen und lokalen baltischen Bautechniken. Diese Fusion zeigt, wie europäische Kunstformen nach der russischen Eroberung in der Region Fuß fassten.
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