Rummu Quarry, Künstlicher See und Kalksteinbruch in Lääne-Harju, Estland
Der Rummu-Steinbruch ist ein überfluteter Kalkstein-Tagebau mit blaugrünem Wasser, das von Klippen aus Abraumhalden umgeben ist. Unter der Wasseroberfläche liegen Gebäude, Maschinen und Bäume aus der industriellen Zeit, die das Gelände prägen.
Das Gelände wurde 1938 gegründet, als ein Steinbruch für den Abbau von Kalkstein begann und ein Gefängnis für Zwangsarbeiter errichtet wurde. Nach Jahrzehnten intensiver Nutzung wurde die Pumpanlage 2013 stillgelegt, woraufhin Grundwasser die Grube allmählich füllte.
Der Ort trägt den Namen des nahegelegenen Dorfes und zieht Besucher an, die Geschichte erkunden möchten. Menschen nutzen ihn heute, um mehr über Estlands Bergbau- und Industrievergangenheit zu verstehen.
Das Gelände ist über einfache Wege erreichbar und bietet verschiedene Aktivitäten, ohne dass spezielle Ausrüstung notwendig ist. Besucher sollten sich fester Schuhe wegen unebenem Untergrund bewusst sein und die Wetterbedingungen beachten, da der Platz offen liegt.
Der Ort ist international bekannt als Tauchrevier, wo erfahrene Taucher zu versunkenen Gebäuden hinabsteigen und industrielle Artefakte aus der Sowjetzeit erkunden können. Diese unterwasserte Architektur zieht Taucher aus vielen Ländern an, die dieses seltene Erlebnis suchen.
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