Memphis, Antike Stadt im Gouvernement Gizeh, Ägypten
Diese historische Stadt war einst das administrative und religiöse Zentrum des pharaonischen Ägypten und erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer mit verstreuten Steinblöcken, umgestürzten Säulen und fragmentierten Bauelementen. Das Gelände umfasst Bereiche mit freigelegten Fundamenten sowie offene Flächen, in denen große Skulpturen in speziellen Schutzhallen untergebracht sind.
Der Ort wurde um 3100 v. Chr. unter König Narmer zur ersten Hauptstadt eines vereinten Ägypten und behielt diese Rolle über viele Dynastien hinweg. Seine Macht ließ nach, als Theben im Neuen Reich an Einfluss gewann, doch es blieb bis in die griechisch-römische Zeit ein religiöses Zentrum.
Die Ruinen sind Teil einer geschützten Landschaft, die von lokalen Gemeinschaften umgeben ist, deren Leben seit Generationen von archäologischen Arbeiten geprägt wird. Besucher können Handwerkern begegnen, die traditionelle Techniken anwenden, um Nachbildungen alter Objekte für Museen und Touristen herzustellen.
Der Ort ist täglich von 8 bis 17 Uhr zugänglich, und Führungen in mehreren Sprachen werden über das Besucherzentrum am Eingang vermittelt. Wer früh am Morgen kommt, findet angenehmere Temperaturen und weniger Menschenmengen vor allem in den heißen Monaten.
Ein riesiges Standbild von Ramses II. in Kalkstein liegt horizontal im Außenmuseum und misst 10 Meter in der Länge, während es von einem eigens errichteten Gebäude vor Witterung geschützt wird. Die Statue war ursprünglich aufrecht stehend in einem Tempel aufgestellt, brach aber in der Antike zusammen und wurde nie wieder aufgerichtet.
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