Hurghada, Küstenstadt im Gouvernement Rotes Meer, Ägypten
Hurghada ist eine Küstenstadt am Roten Meer im gleichnamigen Gouvernement in Ägypten, die sich über mehr als 40 Kilometer entlang der Küste erstreckt. Die Strände wechseln zwischen feinem hellem Sand und felsigen Abschnitten, während sich unter Wasser zahlreiche Korallenriffe befinden, die bei Tauchern und Schnorchlern beliebt sind.
Eine kleine Fischersiedlung existierte hier ab 1905, bevor Ölbohrungen im Jahr 1913 erste Arbeiter anzogen. Erst in den 1980er Jahren entwickelte sich der Ort zu einem internationalen Badeort mit Hotelkomplexen und Flugverbindungen nach Europa.
Die El Mina Moschee erhebt sich am Hafen und zeigt klassische islamische Baukunst mit ihrem zentralen Platz für Gebet und Versammlungen. Fischer bringen jeden Morgen ihren Fang direkt an die Kaimauern, wo sich Händler und Besucher treffen, um frische Meeresfrüchte auszuwählen.
Der internationale Flughafen liegt nördlich der Stadt und bedient Ankünfte aus Europa und Kairo mit Visumsdiensten direkt nach der Landung. Busse und Minibusse verkehren entlang der Hauptküstenstraße, die Hotelzonen und das Stadtzentrum verbindet.
Eine Gemeinschaft von über 20.000 russischen Bewohnern lebt dauerhaft in der Stadt und hat eigene Schulen und Geschäfte eröffnet. Russische Schilder und Menüs sind in vielen Vierteln ebenso verbreitet wie Arabisch oder Englisch.
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