Ramesseum, Totentempel in Luxor, Ägypten
Das Ramesseum ist ein Gedenktemple in Luxor, das sich aus mehreren verbundenen Höfen, massiven Säulenhallen und steinernen Türmen zusammensetzt. Der Komplex wurde als Ort für religiöse Zeremonien und zur Verehrung des verstorbenen Pharaos angelegt.
Das Bauwerk entstand unter dem Pharao Ramesses II im 13. Jahrhundert vor Christus und diente als Gedenkstätte nach seinem Tod. Der Bau spiegelt die Macht und den Reichtum des Reichs in dieser Zeit wider.
Die Tempelwände zeigen Szenen aus dem Leben des Pharaos und religiöse Rituale, die noch heute sichtbar sind. Diese Darstellungen geben Besuchern einen Eindruck davon, wie die Ägypter ihre Götter verehrten und ihre Herrscher darstellten.
Der Tempel liegt auf dem Westufer des Nils und ist am besten früh am Morgen zu besuchen, um der Hitze zu entgehen. Angemessene Kleidung und Wasser sind empfehlenswert, da der Ort wenig Schatten bietet.
Eine riesige Granitstatue des Pharaos stand einst am Eingang des Tempels und zählt zu den größten Steinskulpturen aus dieser Zeit. Heute sind nur noch Fragmente dieser beeindruckenden Statue vorhanden, die zeigen, welche Dimensionen antike Kunstwerke erreichen konnten.
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