Luxor-Tempel, Altägyptischer Tempelkomplex in Luxor, Ägypten.
Luxor Temple ist ein Tempelkomplex am östlichen Nilufer in der Stadt Luxor in Ägypten, der aus mehreren Höfen, Säulengängen und Heiligtümern besteht. Die Anlage verbindet eine lange Kolonnade mit großen offenen Räumen, und an der Fassade steht noch ein einzelner Obelisk neben mehreren Statuen sitzender Herrscher.
Der Bau begann im 14. Jahrhundert vor Christus unter einem Herrscher der 18. Dynastie, und spätere Könige erweiterten die Anlage über Jahrhunderte hinweg. Im Mittelalter entstand innerhalb der Mauern eine Moschee, nachdem das Areal von Sand bedeckt worden war und die Menschen darüber hinweg gebaut hatten.
Der Name leitet sich von dem arabischen Wort für Paläste ab, das die Bewohner verwendeten, als sie die Überreste entdeckten. Heute erleben Besucher die Säulen und Reliefs, die zeigen, wie sich die Pharaonen mit den Göttern verbunden fühlten, und sehen dabei oft auch Einheimische, die zu der eingebauten Moschee kommen.
Die Anlage öffnet täglich, und viele Besucher kommen am späten Nachmittag, wenn das Licht weicher wird und die Steine weniger Hitze abstrahlen. Abends sorgen Lichtinstallationen dafür, dass die Reliefs und Säulen besser sichtbar werden, was die Erkundung nach Einbruch der Dunkelheit erleichtert.
Der fehlende zweite Obelisk steht heute auf einem Platz in Paris, wohin er im 19. Jahrhundert als diplomatisches Geschenk gebracht wurde. Die Moschee im Inneren des Geländes liegt etwa 11 Meter über dem ursprünglichen Bodenniveau, was zeigt, wie hoch der Sand das Areal einst bedeckte.
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