Achmim, Stadt in Mittelägypten
Akhmim ist eine Stadt in Oberägypten an der Ostbank des Nils, wo Menschen seit Tausenden von Jahren leben. Die Stadt zeigt alte Ruinen, zerstreute Statuen und Überreste antiker Gebäude, während der Untergrund viele verborgene Tempel, Friedhöfe und Werkstätten aus verschiedenen Epochen birgt.
Akhmim war ein Zentrum der Verehrung von Min und wechselte durch mehrere Herrscherdynastien, von der frühen ägyptischen Zeit bis zur griechisch-römischen Periode, als es Panopolis hieß. Die Stadt blieb durch antike religiöse und Handelsfunktionen bedeutend und behielt ihre Bedeutung even in der christlichen Ära mit Gründung von Klöstern.
Akhmim ist eng mit dem Kult des Gottes Min verbunden, dessen Verehrung die Stadt für Tausende Jahre prägte. Die traditionelle Handwerkskunst, insbesondere die Textilherstellung und Steinbearbeitung, wird noch heute in Werkstätten praktiziert und verbindet die Gegenwart mit antiken Techniken.
Der Ort liegt in Oberägypten und ist von anderen Städten aus leicht erreichbar. Der flache, offene Boden ermöglicht es Besuchern, in ihrem eigenen Tempo zwischen Ruinen zu gehen und die archäologischen Überreste zu erkunden.
Mehrere berühmte Personen, darunter die Königin Tiye und der Alchemist Zosimos, stammten aus dieser Stadt und hinterließen ihre Spuren in der breiteren Geschichte. Massive Statuen von Ramesses II und seiner Tochter Meritamen, die heute in Museen stehen, zeugen von der stadtweiten Bedeutung während der Herrschaft Ägyptens mächtigster Pharaonen.
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