Vallée des Singes, Nekropole der heiligen Affen in den Thebanischen Bergen, Ägypten.
Das Tal der Affen ist eine Nekropolis mit mehreren Felsgräbern, die in die Kalksteinklippen in den Bergen westlich von Luxor eingemeißelt sind. Die Gräber erstrecken sich in mehreren Kammern mit aufwendig bearbeiteten Wänden, die Spuren jahrtausendealter Handwerkskunst zeigen.
Die Nekropolis stammt aus der Zeit des Neuen Reiches, als Ägypter heilige Tiere in aufwendigen Gräbern bestatteten. Die Stätte wurde erst im 19. Jahrhundert von europäischen Forschern dokumentiert und dann systematischer untersucht.
Die Höhlen zeigen Bilder von Pavianen, die im alten Ägypten als heilige Tiere verehrt wurden, besonders in Verbindung mit dem Gott Thoth. Besucher können diese religiösen Darstellungen direkt in den Felsgräbern sehen und verstehen, welche Bedeutung diese Tiere für die damalige Gesellschaft hatten.
Der Besuch erfordert eine Wanderung durch bergiges Wüstengelände, daher sollten stabile Schuhe und ausreichend Wasser mitgebracht werden. Die frühen Morgenstunden bieten das beste Licht und die angenehmsten Temperaturen für die Erkundung.
Die Überreste der Paviane zeigen Knochenschäden, die darauf hindeuten, dass diese heiligen Tiere während ihres Lebens in engen Räumen gehalten wurden. Diese physischen Spuren offenbaren viel über die Bedingungen in antiken ägyptischen Tierschreinen.
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