Elba, Berggipfel im südöstlichen Ägypten.
Gabal Elba ist ein Bergmassiv im Südosten Ägyptens an der Roten Meer-Küste, das Teil eines ausgedehnten Gebirgszuges ist. Das Gelände zeichnet sich durch steile Hänge, trockenes Gelände und verschiedene Felsformationen aus, die sich über mehrere hundert Quadratkilometer erstrecken.
Das Gebiet wurde 1985 zum Nationalpark erklärt und schützt nun eine der ältesten kontinuierlich besiedelten Regionen Nordafrikas. Dieses Schutzgebiet umfasst verschiedene Ökosysteme, die über Jahrtausende von lokalen Gruppen bewirtschaftet wurden.
Die Beduinen-Gemeinschaften in dieser Gegend nutzen die Moringabäume seit langem für Speiseöl und in der Volksmedizin. Diese Praxis ist heute noch sichtbar, wenn man durch die Dörfer wandert und die getrockneten Pflanzen sieht, die überall verwendet werden.
Der Zugang zu diesem Gebiet erfordert spezielle Genehmigungen und eine Eskorte aufgrund der Nähe zur sudanesischen Grenze, weshalb die Planung vorher stattfinden muss. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der kühleren Monate, da das Gelände sehr heiß und anspruchsvoll sein kann.
Das Massiv funktioniert als Feuchtigkeitsfalle, die feuchte Winde vom Roten Meer auffängt und eine überraschende Vielfalt an Pflanzenarten ermöglicht. Diese natürliche Barriere gegen trockene Bedingungen erlaubt das Wachstum von hunderten von Pflanzen, die sonst in dieser Wüstenlandschaft nicht überleben würden.
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