Lepsius-XXIV-Pyramide, Glatte Pyramide in Abusir, Ägypten
Lepsius XXIV ist eine glattflachige Pyramide in Abusir, die aus Kalkstein gebaut wurde und sich etwa 27 Meter hoch erhebt mit einer Grundflache von etwa 31 Metern pro Seite. Der Komplex umfasst auch einen angegliederten Tempel mit charakteristischen architektonischen Details aus dieser Zeit.
Diese Pyramide stammt aus der Funften Dynastie des Alten Reiches und gehort zu einer Gruppe von Königsgrabanlagen in der Region Abusir. Der deutsche Archaologe Karl Richard Lepsius katalogisierte sie in der Mitte des 19. Jahrhunderts und veranlasste damit ihre wissenschaftliche Erfassung.
Der Komplex zeigt typische Merkmale der königlichen Bestattungsarchitektur mit einem Tempel und falschen Türen, die Besucher heute noch sehen können. Diese Elemente waren zentral für die religiösen Praktiken und Zeremonien der alten Ägypter.
Die Stätte liegt etwa 25 Kilometer sudlich von Kairo und ist am einfachsten mit organisierter Führung erreichbar. Da der Ort in der Wüste liegt, sind festes Schuhwerk und Sonnenschutz empfehlenswert.
Archaologen fanden in der Grabkammer Alabastergefäße und Kupferwerkzeuge, die Hinweise auf die täglichen Gegenstände geben, die Königshaushalte mit sich nahmen. Diese Funde zeigen den praktischen Bereich der Bestattungsvorbereitungen jenseits der monumentalen Architektur.
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