AZCA, Stadtteil von Madrid
AZCA ist ein zentrales Geschäftsviertel im nördlichen Teil Madrids, im Stadtteil Tetuán, das vor allem aus Hochhäusern, Bürotürmen und modernen Bauten besteht. Das Viertel erstreckt sich rund um einen offenen Platz und ist durch ein unterirdisches Netz aus Gängen und Passagen verbunden, das Büros, Geschäfte und Restaurants miteinander verknüpft.
Das Viertel wurde in den 1960er Jahren geplant und in den folgenden Jahrzehnten schrittweise bebaut, wobei Rockefeller Center in New York als Vorbild diente. Die Fertigstellung der wichtigsten Gebäude in den 1980er und 1990er Jahren verwandelte diesen Teil Madrids in das erste moderne Finanzzentrum der Stadt.
Der Name AZCA ist eine Abkürzung für die spanische Bezeichnung des Vereins, der diese Handelszone ursprünglich verwaltete. Heute bewegen sich Büroangestellte, Einkäufer und Touristen durch ein Netz aus Plätzen, Passagen und modernen Gebäuden, das tagsüber sehr belebt ist.
Das Viertel ist gut mit der U-Bahn erreichbar, insbesondere über die Stationen Nuevos Ministerios und Santiago Bernabéu. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet breite Gehwege und offene Plätze vor, kann aber auch das unterirdische Netz nutzen, um sich zwischen den Gebäuden zu bewegen.
Obwohl das Viertel tagsüber sehr belebt ist, leert es sich am Wochenende fast vollständig, was einen auffälligen Kontrast zu den Werktagen erzeugt. Dieser Unterschied macht deutlich, wie sehr AZCA auf das Arbeitsleben ausgerichtet ist und kaum als Wohnviertel genutzt wird.
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