Trujillo, Mittelalterliche Festungsstadt in der Extremadura, Spanien
Trujillo ist eine Gemeinde in der Provinz Cáceres in Extremadura, die auf einem Granitfelsen 564 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Mittelalterliche Mauern umschließen den Ortskern mit steinernen Palästen und Herrenhäusern aus der Renaissance.
Die Siedlung hieß in römischer Zeit Turgalium und diente unter islamischer Herrschaft als befestigter Stützpunkt bis zur Eroberung durch christliche Truppen im Jahr 1232. Rückkehrer aus Amerika errichteten ab dem 16. Jahrhundert neue Herrenhäuser innerhalb der alten Mauern.
Der Hauptplatz trägt heute den Namen Plaza Mayor und zeigt die Reiterfigur eines Eroberers, der in Peru zu Reichtum kam. Adlige Familien aus der Neuen Welt errichteten hier Häuser mit breiten Wappen und hohen Fenstern aus dem 16. Jahrhundert.
Das gesamte Zentrum kann zu Fuß erkundet werden, wobei die Gassen steil ansteigen und unebene Steine eine feste Sohle erfordern. Ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag bietet sich an, wenn die Sonne die Steinmauern sanfter beleuchtet.
Die Tochter eines Eroberers, geboren aus der Verbindung mit einer Inka-Prinzessin, verbrachte ihr gesamtes Leben in einem der großen Herrenhäuser nach der Heirat mit ihrem spanischen Onkel. Ein alljährlicher Käsemarkt im Mai versammelt Erzeuger aus ganz Spanien und bietet Hunderte regionale Sorten zum Probieren an.
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