Metropolis-Haus, Beaux-Arts Gebäude an Gran Vía und Alcalá Straße, Madrid, Spanien
Das Metropolis-Gebäude ist ein Beaux-Arts-Bürohaus, das sich an der Ecke Gran Vía und Alcalá-Straße in Madrid erhebt und etwa 45 Meter hoch ist. Seine charakteristische Schieferkuppel ist mit Blattgold bedeckt, und die Fassade ist mit mehreren dekorativen Elementen verziert.
Französische Architekten Jules und Raymond Février entwarfen die Struktur 1905 für das Versicherungsunternehmen La Unión y el Fénix. Die Fertigstellung fand 1911 statt und markierte einen bedeutenden Wendepunkt für diese prestigeträchtige Straße.
Die Kuppel zeigt eine Siegesfigur, während vier Statuen an den Hauptsäulen die Bereiche Bergbau, Landwirtschaft, Industrie und Handel darstellen. Diese Darstellungen spiegeln die wirtschaftlichen Werte wider, die die Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägten.
Das Gebäude erreicht man am leichtesten über die U-Bahn-Stationen Banco de España oder Sevilla auf Linie 2. Es liegt an einer der verkehrsreichsten Ecken Madrids, wo zwei große Straßen sich treffen und von wo aus man die umliegenden Viertel leicht erkunden kann.
Die Kuppel des Gebäudes wird nachts von etwa 205 Scheinwerfern beleuchtet und erzeugt damit ein glänzendes Erscheinungsbild, das von weitem sichtbar ist. Diese Beleuchtung macht es zu einem der leuchtenderen Wahrzeichen im Zentrum der Stadt.
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