Durangaldea, Verwaltungsregion im Südosten von Bizkaia, Spanien.
Durangaldea ist eine comarca in der südöstlichen Biscaya und erstreckt sich über ein breites Tal mit etwa 240 Quadratkilometern Fläche. Das Gebiet umfasst zwölf Gemeinden, wobei Durango als Verwaltungs- und Handelszentrum der Region fungiert und mehrere Flüsse und Bergketten prägen die Landschaft.
Das Gebiet war im Mittelalter unabhängig von Biscaya und stand unter navarrischer Herrschaft, bis es um 1200 von kastilischen Kräften erobert wurde. Diese Eingliederung verband die Region mit den größeren politischen Strukturen der Iberischen Halbinsel und prägte ihre Geschichte danach.
Der Name der Region stammt von den Worten "duranga" (Wasser) und "aldea" (Dorf), was die Bedeutung des Flusses Ibaizabal für die Siedlungen widerspiegelt. Die Menschen hier nutzen die Täler und Flusslandschaften im Alltag und bewahren dabei ihre lokale Identität durch regionale Institutionen.
Die Region ist gut über die BI-623-Straße mit größeren baskischen Städten wie Bilbao und Donostia verbunden, und Züge der EuskoTren-Linie bedienen die Gemeinden. Besucher finden es praktisch, von Durango aus zu den umliegenden Dörfern zu reisen und die verschiedenen Täler und Berggebiete zu erkunden.
Die Region war historisch ein wichtiges Zentrum für Bergbau und förderte Eisen, Blei und Kupfer aus ihren mineralreichen Bergen. Heute läuft der Abbau von Kalkstein und Marmor in mehreren Steinbrüchen weiter, was die wirtschaftliche Bedeutung der Bodenschätze unterstreicht.
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