Roda de Isábena, Mittelalterlicher Bischofssitz in Ribagorza, Huesca, Spanien.
Roda de Isábena ist ein mittelalterliches Dorf auf 907 Metern Höhe mit einer beeindruckenden Kathedrale und engen, gewundenen Straßen aus Stein. Die Siedlung verteilt sich über die Hänge des Isábena-Flusstales und zeigt traditionelle Bergarchitektur mit steinernen Häusern und Befestigungsresten.
Das Dorf entstand im 10. Jahrhundert als befestigte Siedlung zwischen dem muslimischen Taifa von Saragossa und der christlichen Grafschaft Ribagorza. Die Gründung der Kathedrale im 11. und 12. Jahrhundert markierte die Festigung der christlichen Herrschaft und die Umwandlung des Ortes in ein religiöses Zentrum.
Die Kathedrale San Vicente mit ihrem romanischen Stil prägt das Dorfbild bis heute und zeigt die mittelalterliche Religiosität der Region. Besucher können die Kirche und ihre steinernen Kreuzgänge erkunden, die das klösterliche Leben früherer Jahrhunderte widerspiegeln.
Das Dorf lässt sich zu Fuß erkunden, da alle wichtigen Orte in der kompakten Siedlung leicht erreichbar sind. Eine ehemalige Palastherberge bietet Unterkunft und Annehmlichkeiten, was einen bequemen Aufenthalt ermöglicht.
Das Dorf beherbergt eine der ältesten erhaltenen Katastralen in Spanien, auf denen man die Namen von Grundstückseigentümern aus dem Mittelalter lesen kann. Diese historischen Aufzeichnungen gewähren einen seltenen Einblick in die Alltagsstruktur einer mittelalterlichen Berggemeinschaft.
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