Maladeta, Berggipfel in Benasque, Spanien
Maladeta ist ein Granitgipfel in den Pyrenäen mit einer Höhe von 3308 Metern. Die nördliche Seite des Berges ist von steilen Hängen und Schneefeldern geprägt, die das ganze Jahr über bestehen.
Die erste dokumentierte Besteigung fand 1817 statt, angeführt von den französischen Bergsteigern Friedrich Parrot und Pierre Barrau. Dieses Ereignis markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Pyrenäenforschung und Bergsteiger.
Der Berg ist nach der alten Bezeichnung 'Mala hita' benannt, was in der lokalen Sprache 'schlechte Felsen' bedeutet. Diese alte Namensgebung zeigt, wie die frühen Bewohner die raue und gefährliche Natur dieses Ortes wahrnahmen.
Die Basis für Bergsteiger ist die Refugio de la Renclusa auf 2140 Metern Höhe, von wo aus die meisten Expeditionen starten. Die Route erfordert Erfahrung mit steilem Gelände, Schnee und Geröll.
Der Berg beherbergt zwei unterschiedliche Gletscher auf der Nordseite: den kleineren Westlichen Maladeta und den größeren Östlichen Maladeta. Diese Eisflächen sind Teil des Naturschutzgebietes Posets-Maladeta und zeigen die Auswirkungen von Klimaänderungen über die Jahre hinweg.
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