Matarraña, Mittelalterliche Region in der Provinz Teruel, Spanien.
Die Matarraña ist eine comarca in der Provinz Teruel und erstreckt sich über Täler und Hügel mit Steinbauten, Olivenhainen und der gotischen Burg Valderrobres, die über das Gebiet thront. Die Landschaft wird von engen Straßen durchzogen, die die terrassierten Dörfer verbinden und tiefe Schluchten offenbaren.
Die Matarraña erhielt 1183 eine offizielle Siedlungsurkunde, die die Gründung eines organisierten Gemeinwesens nach der christlichen Rückeroberung der Gegend markiert. Diese Besiedlung formte die Struktur der Dörfer und die Art und Weise, wie die Bevölkerung das Territorium nutzte.
Die Traditionen der Matarraña zeigen aragonesische und katalanische Einflüsse in der Sprache, Architektur und Gastronomie mit Olivenöl und Mandelspezialitäten, die Besucher in den Dorfläden und lokalen Restaurants entdecken können.
Die Region hat eine gut ausgebaute Infrastruktur mit Wanderwegen, die die Dörfer verbinden und Valderrobres als Hauptzentrum für Unterkunft und Proviant nutzen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Pfade und Straßen uneben sind, und Wasser mitnehmen, besonders in wärmeren Monaten.
Die mittelalterliche Brücke von Valderrobres führt über den Fluss gleichen Namens zu Häusern, die über dem Wasser hängen und direkt zur Burganlage führen. Diese hängenden Wohnungen sind ein seltenes Merkmal der Architektur, das in der Region kaum noch anderswo anzutreffen ist.
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