Kloster Sotos Albos, Benediktinerkloster in Collado Hermoso, Spanien.
Das Kloster Santa María de la Sierra ist eine Ruine einer Benediktinerabtei in Collado Hermoso mit einer dreischiffigen Kirche, die in fünf Abschnitte unterteilt ist. Die Westfassade weist drei Archivolten auf, und das Innere zeigt Spitzbögen, die typisch für die romanische Bauweise sind.
Das Kloster wurde 1126 von Bischof Pedro de Agén gegründet und folgte zunächst der Benediktinerregel. Im Jahr 1219 trat es dem Zisterzienserorden bei und erhielt damit neue organisatorische Strukturen.
Die Kapitelle des Kirchenschiffs zeigen romanische Tiermotive in den vorderen Abschnitten und stilisierte Pflanzenmuster in der rückwärtigen Struktur. Diese dekorativen Details offenbaren die künstlerischen Vorlieben der mittelalterlichen Handwerker, die das Gebäude gestalteten.
Der Zugang zu den Ruinen ist auf Mittwoch zwischen 10:00 und 13:00 Uhr begrenzt, und es ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Es wird empfohlen, sich im Voraus anzumelden, um einen Platz zu sichern.
Im Jahr 1925 wurden der Kreuzgang, das Kapitelhaus und das Refektorium des Klosters abgebaut und in die Vereinigten Staaten verbracht. Diese Teile wurden dort zu einem Gotteshaus namens St. Bernard de Clairvaux umgewandelt und prägen bis heute eine amerikanische Kirche.
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