Museo de América, Nationalmuseum für präkolumbische und koloniale Kunst in Ciudad Universitaria, Madrid, Spanien
Das Museum of the Americas ist ein nationales Museum in Ciudad Universitaria in Madrid, das sich der präkolumbischen und kolonialen Kunst widmet. Die mehr als 25.000 Objekte verteilen sich auf fünf Bereiche, die Wissen, Gesellschaft, Religion, Alltag und Kommunikation auf dem amerikanischen Kontinent thematisieren.
Das Haus öffnete am 13. Juli 1944 nach einem Erlass von 1941, während der Architekt Luis Moya Blanco das Gebäude bis 1954 fertigstellte. Die Bauweise verbindet historische und neokoloniale Stilelemente, um die jahrhundertelange Beziehung Spaniens zu beiden Amerika zu symbolisieren.
Die Sammlung zeigt unter anderem den Codex Tro-Cortesiano, eines von nur vier erhaltenen Manuskripten der Maya. Diese Handschrift aus Baumrindenpapier enthält Kalenderberechnungen und religiöse Darstellungen, die Einblicke in die Welt der vorspanischen Hochkulturen geben.
Das Haus liegt an der Avenida Reyes Católicos 6 und öffnet von Dienstag bis Samstag zwischen 9:30 und 15:00 Uhr. Donnerstags verlängern sich die Öffnungszeiten bis 19:00 Uhr, sodass Besucher auch am späten Nachmittag durch die Ausstellungen gehen können.
Das Gebäude selbst wurde entworfen, um verschiedene Epochen der Beziehung zwischen Spanien und den beiden Amerika architektonisch darzustellen. Diese Gestaltung macht den Besuch nicht nur zu einer Reise durch Objekte, sondern auch durch Baustile, die Geschichte erzählen.
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