Talsperre Riosequillo, Stausee in Spanien
Der Riosequillo-Stausee ist ein großes Staubecken in der Sierra de Guadarrama in Madrid, das Wasser aus dem Fluss Lozoya aufstaut. Der Damm besteht aus Beton und ist über einen Kilometer lang mit einer Höhe von mehr als 50 Metern, wobei das gestaute Wasser sich über mehrere Kilometer durch das Tal erstreckt.
Der Stausee wurde 1956 gebaut und 1958 in Betrieb genommen, um die schnell wachsende Stadt Madrid mit Wasser zu versorgen. Der Dammbau war ein großes Projekt der Nachkriegszeit, das der Region Stabilität in der Wasserversorgung gab und später auch zur Stromerzeugung beitrug.
Der Name des Stausees bezieht sich auf den kleinen Fluss Río Sequillo, der hier aufgestaut wird. Die Umgebung wird heute von Besuchern zur Erholung genutzt, besonders an Wochenenden kommen Familien zum Picknicken und zum Baden in den Pools des Freizeitbereichs.
Das Gelände ist leicht mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln von Madrid aus zu erreichen, mit ausreichend Parkplätzen in der Nähe. Es gibt gut markierte Wege rund um das Wasser, und der Freizeitbereich mit Pools, Picknickplätzen und Spielplätzen ist für Besucher aller Altersgruppen zugänglich.
Die natürliche Badestelle hier ist die größte Naturpool-Anlage in ganz Spanien und kann gleichzeitig etwa 2000 Menschen aufnehmen. Außerdem gibt es einen botanischen Garten mit über 200 verschiedenen Pflanzenarten, den Besucher beim Spaziergang erkunden können.
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