Formigues Islands, Archipel an der Costa Brava, Spanien
Die Formigues-Inseln sind eine Inselgruppe vor der Costa Brava zwischen Palamós und Calella de Palafrugell, bestehend aus vier Hauptinseln und zwölf Riffen im Mittelmeer. Das Archipel zeichnet sich durch seine felsigen Strukturen aus, die aus dem Wasser aufragen und das Meeresbild dieser Region prägen.
Die Inseln waren 1285 Schauplatz einer bedeutenden Seeschlacht, in der Admiral Roger de Llúria flott des französischen Königs Philipp III. besiegte. Dieses Ereignis machte die Inseln zu einem wichtigen Punkt in der maritimen Geschichte des Mittelmeerraums.
Die Formigues-Inseln verdanken ihren Namen dem katalanischen Wort für Ameisen, das auf das Aussehen dieser winzigen Felsformationen im Mittelmeer anspielt. Die Inselgruppe prägt das Landschaftsbild der Costa Brava und ist ein charakteristisches Merkmal dieser Küstenregion.
Die Navigation um die Inseln erfordert Aufmerksamkeit für den Leuchtturm auf Formiga Gran, der wichtige Schifffahrtssignale für Schiffe in der Region aussendet. Besucher sollten die Wetter- und Wellenbedingungen beachten, da sie den Zugang und die Sicherheit auf dem Wasser beeinflussen.
Unter der Wasseroberfläche befinden sich zahlreiche Höhlen und Spalten, die bis zu 45 Meter Tiefe reichen und eine vielfältige Meeresflora beherbergen. Diese unterwassische Welt zieht Taucher und Schnorchler an, die sonst unauffällige Inseln zu einem interessanten Taucherlebnis machen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.