Virgin of Nuria, Katholische Wallfahrtskirche in Queralbs, Spanien
Die Kirche Jungfrau von Núria ist ein katholisches Heiligtum am Ende eines Bergtals in den Pyrenäen, erreichbar nur zu Fuß oder mit der Zahnradbahn. Im Inneren finden Besucher ein einziges Gewölbeschiff mit halbkreisförmiger Apsis und einem quadratischen Glockenturm, der bei späteren Renovierungen hinzugefügt wurde.
Die Kirche wurde am 30. Juli 978 geweiht und dem Heiligen Jakobus von Queralbs gewidmet, ehe sie im 12. Jahrhundert neu errichtet wurde. Während dieser Rekonstruktion entstand auch die hölzerne romanische Marienfigur, die noch heute in der Apsis verehrt wird.
Die sechs bogenförmigen Durchgänge im Portikus ruhen auf fünf Marmorsäulen mit blauen und weißen Adern, die Figuren von Menschen und Tieren zeigen. Pilger und Wanderer treten durch diese Bögen ein und finden im Inneren ein Heiligtum, das seit Jahrhunderten Gläubige aus den Bergen anzieht.
Das Heiligtum ist nur über die Zahnradbahn oder zu Fuß erreichbar, wobei der Aufstieg etwa 3,5 Stunden und der Abstieg etwa 2,5 Stunden dauern. Wanderer sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf Höhenlage und wechselhaftes Bergwetter einstellen.
Die hölzerne Marienfigur aus dem 12. Jahrhundert ist mit einem Ritual verbunden, bei dem Gläubige ein Kreuz, einen Topf und eine Glocke berühren, um Fruchtbarkeit zu erlangen. Viele Paare, die Kinder wünschen, kommen eigens zu diesem Zweck in das abgelegene Tal.
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