Edificio Mirador, Postmodernes Wohngebäude in Hortaleza, Madrid, Spanien.
Der Mirador ist ein Wohnkomplex mit 21 Stockwerken und 155 Apartments, der sich durch eine große rechteckige Öffnung auszeichnet, die Ausblicke auf die Guadarrama-Berge rahmt. Die Struktur verbindet neun separate Baublöcke mit unterschiedlichen Formen und Materialien zu einem zusammenhängenden Ganzen.
Das Projekt wurde 2005 von dem niederländischen Büro MVRDV und der spanischen Architektin Blanca Lleó fertiggestellt und war Teil von Madrids Plan zur Stadterweiterung. Es entstand in einer Zeit, als die Metropole ihr Wachstum nach außen ausdehnte und neue Wohnformen erproben wollte.
Das Gebäude wurde als Wohnkomplex konzipiert, der Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen zusammenbringt. Die neun verschiedenen Baublöcke mit unterschiedlichen Fassaden und Materialien schaffen einen Ort, an dem sich Nachbarn begegnen und das Zusammenleben gelebt wird.
Das Gelände ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, insbesondere über die nahe gelegene U-Bahn-Station Álvarez de Villaamil und mehrere Bushaltestellen in der Umgebung. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es sich um ein Wohngebiet handelt und der Zugang zum inneren Hof begrenzt sein kann.
Ein erhöhter Sky-Plaza in etwa 40 Metern Höhe schafft einen öffentlichen Raum über dem Gelände, wo Bewohner das Stadtpanorama beobachten und Momente der Ruhe finden. Dieser ungewöhnliche vertikale Platz ist ein seltenes architektonisches Merkmal im Wohnungsbau.
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