Erillcastell, Verlassenes mittelalterliches Dorf in El Pont de Suert, Spanien.
Erillcastell ist ein verlassenes Dorf mit Steinruinen, das über einen steilen Berghang auf etwa 1439 Metern Höhe verteilt liegt. Die Überreste von Häusern bilden ein enges Straßennetzwerk, das die Topografie der mittelalterlichen Siedlung zeigt.
Die Siedlung entstand 1024 als Burganlage und wurde später zum Zentrum der Baronie Erill unter den Grafen von Pallars Jussà. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem bedeutsamen Verwaltungssitz in dieser Bergregion.
Die Kirche Santa Maria de Erillcastell zeigt den Glauben der mittelalterlichen Bewohner und ihre Verbindung zum Bistum Lleida. Der Ort war religiöses Zentrum einer Berggemeinschaft, die sich nach ihren geistlichen Traditionen richtete.
Der Besuch erfordert ein geländegängiges Fahrzeug, da die Zufahrtswege von El Pont de Suert eng und anspruchsvoll sind. Besucher sollten mit primitiven Bedingungen rechnen und diese Wanderung auf stabiles Wetter und gute Lichtverhältnisse abstimmen.
Ein Steindach oder eine überdachte Struktur auf dem Gelande wird von lokalen Hirten noch heute als Unterschlupf fuer Vieh genutzt. Dieser praktische Raum zeigt, wie einige Teile der verlassenen Siedlung trotz der Verlassenheit des Ortes noch ihren urspruenglichen Zweck erfuellen.
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